Donnerstag, 7. März 2019

Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann.


"KURIER: In Ihrem Buch wollen Sie eine Lanze für ein Leben ohne Kinder brechen. Warum?

Verena Brunschweiger: Ich bin 38 und werde seit meinem 30 Lebensjahr immer wieder gefragt, wann ich Kinder möchte. Das nervt mich und ich finde die Frage auch übergriffig, vor allem, wenn sie von Fremden kommt.

Neben der persönlichen Motivation gibt es eine ökologische Komponente. Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann. Jedes nicht in die Welt gesetzte Kind bedeutet eine CO2-Einsparung von rund 50 Tonnen im Jahr."


Donnerstag, 28. Februar 2019

He is a racist. He is a con man. And he is a cheat.


"I am here under oath to correct the record, to answer the Committee’s questions truthfully, and to offer the American people what I know about President Trump.

I recognize that some of you may doubt and attack me on my credibility. It is for this reason that I have incorporated into this opening statement documents that are irrefutable, and demonstrate that the information you will hear is accurate and truthful.

Never in a million years did I imagine, when I accepted a job in 2007 to work for Donald Trump, that he would one day run for the presidency, to launch a campaign on a platform of hate and intolerance, and actively win. I regret the day I said “yes” to Mr. Trump. I regret all the help and support I gave him along the way.

I am ashamed of my own failings and publicly accepted responsibility for them by pleading guilty in the Southern District of New York.

I am ashamed of my weakness and my misplaced loyalty – of the things I did for Mr. Trump in an effort to protect and promote him.

I am ashamed that I chose to take part in concealing Mr. Trump’s illicit acts rather than listening to my own conscience.

I am ashamed because I know what Mr. Trump is. He is a racist. He is a con man. And he is a cheat.

He was a presidential candidate who knew that Roger Stone was talking with Julian Assange about a WikiLeaks drop of Democratic National Committee emails."

Quelle: Michael Cohen, US-amerikanische Rechtsanwalt, Ex-Rechtsberater von Präsident Donald Trump, in einer Anhörung im Kongress am 27. Februar 2019. Cohens Statement im Wortlaut bei Politico und beim Time Magazine. TV-Aufnahme seiner Aussage bei Guardian News.

Donnerstag, 21. Februar 2019

Töten ist vor allem männlich

"Das Töten ist vor allem männlich, das ist richtig - aber die Bereitschaft, das Böse zu decken, sich zu rächen, Feinde zu vernichten, ist bei Frauen ebenso ausgeprägt wie bei Männern. Ich glaube nicht daran, dass Frauen die besseren Menschen sind."

Quelle: Hans-Ludwig Kröber, forensischer Psychiater, "Mörder wollen das letzte Wort haben", Interview in der ZEIT vom 14. Februar 2019, Nummer 8, Seite 12, Rubrik "Recht & Unrecht", Fragensteller: Daniel Müller; online hier abrufbar.     

Montag, 21. Januar 2019

Pornofilme - Ein weiblicher Blick

"Ich sehe Pornos ungefähr seit dem Zeitpunkt, als meine Eltern mir mit zwölf einen Computer mit DSL-Anschluss ins Zimmer gestellt haben. Seitdem bewegen sich meine Präferenzen innerhalb einer relativ engen Bandbreite aus heterosexuellem Hardcore. Einer meiner Lieblingspornos ist der, in dem Rocco Siffredi eine Frau an den Haaren in eine Toilettenschüssel drückt, nachdem er sie sechs Minuten lang von hinten gevögelt hat, um anschließend in ihr mit Mascara verschmiertes Gesicht zu kommen. Ich kann nicht sagen, dass ich mich dafür schäme, dass mich diese Szenen anmachen. Vielleicht finde ich es sogar selber ein bisschen cool. Trotzdem stellt sich jedes Mal, nachdem ich gekommen bin, ein dumpf-widerliches Gefühl ein, das mich dazu bringt, sofort panisch alle Tabs zu schließen."

Quelle: Anna Gien, "Pornofilme - Der weibliche Blick", ZEIT Online vom 18. Januar 2019